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Skrippy – Er lacht … Er arbeitet in Deutschland

Eine biografische Annäherung an Zwangsarbeit im Zweiten Weltkrieg

Zwangsarbeit war eines der zentralen, lange jedoch marginalisierten Verbrechen des nationalsozialistischen Regimes und ist bis heute unzureichend im kollektiven Gedächtnis verankert.Die Bachelorarbeit „Skrippy – Er lacht … Er arbeitet in Deutschland“ ist im Kontext der historischen Erinnerungskultur und der Aufarbeitung nationalsozialistischer Verbrechen angesiedelt. Im Mittelpunkt steht die persönliche Geschichte des niederländischen Zwangsarbeiters Hendrikus Antonius Loos, der von 1943 bis 1945 in Krefeld im Rahmen des sogenannten „Reichseinsatzes“ arbeiten musste. Ziel des Projekts ist es, historische Prozesse über eine individuelle Perspektive erfahrbar zu machen. Grundlage bilden zwei Tagebücher, die archiviert, transkribiert, übersetzt und neu gesetzt wurden. Ergänzend entstanden ein historischer Band zur Zwangsarbeit sowie ein Bildband mit erhaltenen Dokumenten und Fotografien. Das Projekt macht Geschichte greifbar und zeigt, wie persönliche Zeugnisse neue Zugänge zur Erinnerung eröffnen.

Alba Paggen
Bachelor KD · Wintersemester 2025/26
alba.paggen@t-online.de

betreut von:
Prof. Dipl.-Des. Lorenz Gaiser und
Prof. Dipl.-Des. Michael Pichler

Schlagwörter:

#Archivarbeit#Archivieren#Erinnern#Erinnerungskultur#Fotografie#Gaiser#Geschichte#Kultur#Visuelle Erinnerung#Zeitzeugnisse

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