Hunde schlafen auf dem Sofa und Schweine im Stall, Kühe werden gemolken und Katzen gestreichelt. Obwohl sich viele Tierarten in ihren kognitiven, sozialen und emotionalen Fähigkeiten ähneln, werden sie gesellschaftlich sehr unterschiedlich behandelt. Diese Unterschiede beruhen dabei nicht auf den Eigenschaften der Tiere selbst, sondern auf denen, die ihnen der Mensch zuschreibt. Die vorliegende Publikation setzt sich mit diesen Wahrnehmungsmustern und dem Alltag in der Tierindustrie auseinander. Durch die vergleichende Darstellung des Lebens von sogenannten Haus- und Nutztieren macht sie gesellschaftlich etablierte Kategorien sichtbar und lädt dazu ein, sie zu hinterfragen. Illustrationen und Informationsdesign schaffen dabei einen Zugang zum Thema Speziesismus und eröffnen Raum für neue Perspektiven auf das Verhältnis zwischen Mensch und Tier.

Marie Christine Nußbaum
Bachelor KD · Sommersemester 2026
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betreut von:
Prof. Dipl.-Des. Ilka Helmig und
Prof. Dipl.-Des. Lorenz Gaiser