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Tonkammer

Reine, monofrequente Töne sind nur elektronisch erzeugbar. Sie sind klar, statisch, kühl und schwingen unendlich. Natürliche Töne bilden im physikalischen Sinn Klänge, da sie aus mehren Teiltönen bestehen. Sie hingegen sind je nach Instrument oder Stimme charakteristisch anders, schweben, können kühler oder wärmer wirken und schwingen selbstständig aus.

In einer experimentellen Installation werden reine, synthetische Töne innerhalb der natürlichen Geräuschkulisse verarbeitet. Audiovisuell zeigt die Installation die Zusammenhänge zwischen reiner harmonischer Schwingung, komplexem Klang bis hin zum Geräusch.

Die Besucher können explorativ alleine oder mit anderen zusammen agieren und Parameter wie Frequenzen, Intervalle, Phasenlage und Amplitude bestimmen. Parallel kann z.B. die eigene Stimme zum Einsatz kommen.

Judith Strich
Bachelor KD · Wintersemester 2012/2013
[email protected]

betreut von:
Prof. Dipl.-Des. Eva Vitting

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