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Experimental Type

Von der Lochkarte zum Font

Die variable Dot-Matrix-Schrift kombiniert Raster und Muster historischer Lochkarten mit zeitgemäßer Flexibilität. »chadot« bietet 18 Schnitte auf den Achsen Gewicht und Neigung sowie sieben Stylistic Sets. So reicht die Ästhetik von klaren, technischen Formen bis hin zu weichen, spielerischen Designs. Die Schrift zeigt, wie alte Technologien wie Lochkarten neue Ideen in der Typografie ermöglichen. Die Ästhetik von chadot reicht von präzisen Rasterstrukturen bis hin zu einer spielerischen Bubble-Cloud-Anmutung, wodurch sie sich flexibel in verschiedene Designs integrieren lässt. Der Name setzt sich aus „Chads“, den Papierresten gelochter Karten, und „Dot“ als Verweis auf die Punktstruktur der Schrift zusammen. chadot versteht sich als Brücke zwischen technikgeschichtlicher Referenz und zeitgenössischem Ausdruck, die gleichzeitig modular, individuell anpassbar und zukunftsweisend ist.

Timo Wehrmeijer
Bachelor KD · Wintersemester 2024/25
[email protected]

betreut von:
Prof. Dipl.-Des. Eva Kubinyi und
Prof. Dipl.-Des. Michael Pichler

Schlagwörter:

#Experiment#Kubinyi#Typografie

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