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Auf Vögel schießt man nicht

Der erste Teil des Graphic Novels „Auf Vögel schießt man nicht“ erzählt vom Kriegsausbruch in Bosnien und Herzegowina im April 1992. Wir folgen dem Geschichtslehrer Mehmed Bradaric, genannt Kemo, durch den Terror des Nationalismus, Faschismus und des Krieges. Seine Heimatstadt Foca verändert sich zu einem menschenfeindlichen Ort. Einem Ort, der später von Kriegsverbrechen und Vergewaltigung heimgesucht wird. Das Jugoslawien, das man vorher kannte, war einmal. Die Menschen im ethnisch durchmischten Bosnien vergessen ihre Gemeinsamkeiten und kennen nur noch ihre nationalistischen Ideologien. Die gesamte Geschichte folgt dem Kriegstagebuch „Grihota je ubijanje tvica“, von Mehmed Bradaric. Er durchlebte den Krieg in der Stadt Gorazde zwischen 1992 und 1993. Weitere Ausgaben von „Auf Vögel schießt man nicht“ würden insgesamt das erste Kriegsjahr umfassen.

Tarik Bradaric
Bachelor KD · Sommersemester 2016
[email protected]

betreut von:
Prof. Dipl.-Des. Ilka Helmig und
Prof. Ivo Dekovic

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