Die irische Sprache – Gaeilge – ist eine der ältesten lebenden Sprachen Europas und gleichzeitig eine der umstrittensten. Obwohl Irisch die erste Amtssprache der Republik Irland ist, sprechen sie im Alltag nur wenige. Mein Dokumentarfilm fragt, warum das so ist – und was die Sprache dennoch am Leben hält.
Dafür kommen Muttersprachlerinnen, Sprachaktivistinnen, Lehrerinnen und Lernende zu Wort, darunter Protestantinnen aus Ost-Belfast. Diese cross-community-Perspektive durchbricht das Klischee, Irisch sei ausschließlich katholisch-nationalistisch geprägt. Archivmaterial, historische Hintergründe und Animationen ergänzen die Interviews und veranschaulichen komplexe Zusammenhänge. Der Film zeigt, wie Sprache Identität, Geschichte und Zugehörigkeit verhandelt.
Yelena Mc Tague
Bachelor KD · Sommersemester 2026
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betreut von:
Prof. Matthias Knézy-Bohm und
B.A. Manfred Olschewski