menu

Wachstumsschmerz

Ökonomie im Herbst

Eine sich exponentiell wandelnde Gesellschaft, deren oberstes ökonomisches Dogma Wachstum ist, strebt nach Effizienz und Umsätzen. Absatzmärkte sind durch Vernetzung, virtuell wie real, nicht mehr zwingend an einen Ort gekoppelt. Potentiell ließe sich jede Art von Ware und Dienstleitung zu jeder Zeit, an jedem Ort erwerben. Urbane Ballungszentren sind geprägt von Handelsgiganten, Franchiseketten und Läden für solvente Individualisten. Im Schatten von gigantischen Shoppingtempeln, die wie ein Chamäleon Schaufenster an die konsumorientierte Umwelt anpassen, finden sich die, die dem Stechschritt des Kapitalismus nicht mehr Schritt halten können oder wollen. Wie viel Leben steckt in einem Handelsmilieu, das nicht recht in die Strukturen unseres 21. Jahrhunderts passen möchte. Die Fotostrecke zeichnet das Portrait von Geschäften die von einer konsumorientierten Gesellschaft überlebt werden.

Jonas Hellmann
Bachelor KD · Wintersemester 2015/2016
hallo@jonashellmann.de

betreut von:
Prof. Dipl.-Des. Lorenz Gaiser

Weitere Abschlussarbeiten

hello crisis! Begegnungen mit südeuropäischen Migranten in Zeiten der Wirtschaftskrise
ADIE Keramische Fassaden- und Wandverkleidung
NEPHILIM Concept Art für ein Videospiel
Urban Gardening Design Entwicklung eines modularen Bepflanzungssystems
Layered Entstigmatisierung von psychischen Störungen
Raising the Bar for Chronic Care A digital tool to support the self-management of chronic conditions
hello again, black letter Eine Betrachtung der Gebrochenen Schriften in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft